Jim & Fiona


Jim Tofu

Jim Tofu

Allgemein:

Jim ist Nichtraucher. Er mag den Geschmack nicht und ihm wird schwindelig davon. Jim hat kein Handy. Wirklich nicht. Er will auch keins. Niemals.
Jims Dreadlocks sollen keine politische Botschaft transportieren. Er hat sie, weil Fiona ihm gesagt hat, dass sie ihm stehen würden. Er mag sie, weil er sich so nicht so häufig duschen muss. Er häkelt sie selbst nie nach. Er lässt sie solange rauswachsen, bis Fiona es nicht mehr sehen kann;
dann schickt sie ihn zu Video Aktuell, wo er einen Kinderfilm (Horton hört ein Hu), einen Erwachsenenfilm (Being John Malkovich) und einen Film zum Einschlafen ausleiht (The Lost Highway). Die gucken sie sich dann an, während Fiona seinen Filzkopf wieder in Ordnung bringt.
Jim hat seine Brille nicht, weil sie modern ist. Er hat sie sich gekauft, als Fiona und er nach Hamburg kamen – um auf der Straße nicht so aufzufallen:

Was Jim macht, wenn Fiona nicht auf ihn aufpasst:

Er hört auf zu essen. Nicht weil er irgendwelche depressiven Schübe schiebt, nein, er vergisst es. Erst wenn ihm beim Aufnehmen seiner Gitarrenparts die seltsamen Grummelgeräusche im Hintergrund nerven, bemerkt er, dass sein Magen knurrt. Jim fährt dann in den nächsten Supermarkt und kauft sich eine vegetarische Aufbackpizza.

Auch Jim Tofu, aber andere Seite

Auch Jim Tofu, aber andere Seite

3 Dinge, die sie über Jim nicht wissen wollen:

1) Er besitzt alle Alben von Lena Meyer Landrut.

2) Er ist ein Trekkie, er kann sogar ein paar klingonische Schlachtrufe.

3) Er ist verrückt nach Zartbitterschokolade, in Schlimmen Zeiten isst er zwei Packungen am Tag.

Der beste Augenblick ins Jims Leben:

Ereignete sich nach einem Auftritt als Vorgruppe des Rockmusikers Adam Bomb, in Mönchengladbach.
Der gebürtige Seattler, der in seinem Leben schon mit Chuck Berry, Johnny Thunders und Steve Stevens gespielt hat, fast bei Kiss dabei gewesen wäre, den AC/DC-Bassisten Cliff Williams kannte und mal eine Zeit lang mit Jeff Isbell, aka Izzy, dem Mitgründer der Band Guns’n’Roses, zusammenwohnte, klopfte ihm auf die Schulter und sagte:
„You’re a good boy. But next time: Take off your glasses.“

Fiona Tofu

Fiona Tofu

Allgemein:

Wenn Fiona früher sauer auf Jim war, wenn er etwa wieder ohne vorher zu fragen mit ihren Barbies gespielt hatte, legte sie aus Kuscheltieren eine Grenze durch ihr gemeinsames Kinderzimmer, was es für Jim unmöglich machtem, dieses zu verlassen, da die Tür auf Fionas Seite lag. Sie verweigerte den Durchlass sogar dann – oder vielleicht gerade dann – wenn Jim dringend auf die Toilette musste.

Was Fiona macht, wenn Jim nicht auf sie aufpasst:

In erster Linie vertrödelt sie den ganzen Tag. Wenn man Fiona nicht immer wieder daran erinnerte, dass die Zeit verstreiche, würde sie wahrscheinlich solange in der Badewanne bleiben, bis ihre Haut so schrumpelig wäre wie die einer getrockneten Pflaume oder Dattel.
Manchmal staubsaugt sie auch. Das fällt Jim meistens nicht auf, aber damit hatte sie sowieso nicht gerechnet, weswegen sie auch nicht enttäuscht ist, denn wer erwartet auch schon ein großes Lob fürs Staubsaugen, nicht wahr?

Auch Fiona Tofu, aber andere Seite

Auch Fiona Tofu, aber andere Seite

3 Dinge, die sie über Fiona nicht wissen wollen:

1) Sie ist riesiger Harry Potter-Fan und hat alle Bücher nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch (Und eins sogar auf Französisch, das mit dem Feuerkelch: Harry Potter et la Coupe de feu).

2) Sie ist kokosnussverrückt. Sie benutzt das gleiche Kokosnussöl (wirklich aus exakt der gleichen Tube) als Brotaufstrich (in Kombination mit allen denkbaren Lebensmittel), als Bratöl und auch als Gesichtscreme. (Sie schmiert es sich tatsächlich ins Gesicht; das gleiche, was sie auch isst)

3) Sie hat Fight Club nicht gesehen.

Der beste Augenblick in Fionas Leben

Da fiele ihr jetzt auch nichts gutes ein, überhaupt sei diese blöde Kategorie nur deswegen da, weil Jim unbedingt diese dämliche Adam Bomb-Anekdote einbauen wollte, die sowieso keinen interessiert.

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